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Grundbucheinträge – Rechte, Pflichten, Belastungen

Illustration: Staritz-Immobilien - Grundbucheinträge – Rechte, Pflichten, Belastungen
Grundbucheinträge – Rechte, Pflichten, Belastungen

Jeder der eine Immobilie besitzt, muss im Grundbuch eingetragen sein. Allerdings kennen sich die wenigsten Hauseigentümer bis ins Einzelne mit diesen Einträgen aus. Speziell wenn Sie Ihre Immobilie verkaufen, aber weiter darin wohnen bleiben wollen, ist es wichtig, dass Sie Ihre Rechte durch die richtigen Grundbucheinträge absichern. Geschieht das nicht, kann es später zu bösen Überraschungen kommen.

Nießbrauchrecht oder lebenslanges Wohnrecht

Das Haus ist Ihnen zu groß geworden. Nun planen Sie den Verkauf, möchten aber gerne lebenslang darin wohnen bleiben. Ein Immobilienexperte wird Ihnen empfehlen, die Möglichkeit des lebenslangen Wohnrechts in Betracht zu ziehen. Außerdem besteht die Möglichkeit, anstatt eines lebenslangen Wohnrechts ein Nießbrauchrecht zu vereinbaren. Sollten Sie einmal pflegebedürftig werden, können Sie in diesem Fall das Haus vermieten und sich damit die Pflegeheimkosten finanzieren. Denn das Nießbrauchrecht schließt nicht nur ein Wohnrecht ein, sondern auch das Recht, weiterhin Nutzen aus der Immobilie zu ziehen. Allerdings bedeutet das auch, dass Sie weiter für die Instandhaltung der Immobilie verantwortlich sind.

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So viel Zeit sollten Sie beim Verkauf einplanen ..

Oft unterschätzen Eigentümer den zeitlichen Aufwand, der hinter dem Immobilienverkauf steckt. Eine Immobilie sollte gut auf den Verkaufsprozess vorbereitet sein. Denn auch bei hoher Nachfrage verkauft sich eine Immobilie nicht von allein.

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20 - Eine interessante Zahl aus dem Immobilienmarkt

Grafik: Deckblatt Muster-Grundbuchauszug
Deckblatt Muster-Grundbuchauszug

Die gesetzlich geregelte Gebühr für die beglaubigte Abschrift eines Grundbuchauszuges beträgt 20 EURO. Ein einfacher Grundbuchauszug kostet 10 Euro. Für die reine Grundbucheinsicht werden keine Gebühren erhoben. Beim eingeschränkten automatisierten Abrufverfahren belaufen sich die Kosten auf 50 Euro für die Einrichtung sowie acht Euro je Grundbuchblatt. Für das uneingeschränkte automatisierte Verfahren wird keine Einrichtungsgebühr erhoben.

Der Grundbuchauszug wird vor allem dann benötigt, wenn ein Immobilienkauf bevorsteht. Zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses sollte dieser maximal 2 Wochen alt sein. Der Käufer sollte vor dem Kauf wissen, welche Eintragungen für das Grundstück vorliegen. Zum Beispiel Hypotheken oder das Wohnrecht Dritter. Auch wenn es um die Finanzierung einer Immobilie geht, spielt der Grundbuchauszug eine Rolle. Die kreditvergebende Bank benötigt im Rahmen einer Beleihungsprüfung ebenfalls einen aktuellen Auszug vom Grundbuch.