Foto:  Senioren beim Schachspielen
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Der Begriff WG lässt erstmal viele von uns an Studenten denken. Doch Wohngemeinschaften (WG) gab es bereits vor den 68er‘n. Dieses Wohnmodell ist bei Studenten natürlich immer noch sehr beliebt. Jedoch entdecken auch immer mehr Senioren dieses Wohnmodell für sich.

Die WG als Wohnform bietet ein geselliges, altersgerechtes, selbstbestimmtes Wohnen und zudem ist es noch wirtschaftlich sinnvoll. Das Spektrum reicht von der kleinen privat gegründeten Zweier-WG, bis hin zu einer trägerverantworteten Wohngemeinschaft mit bis zu 12 Personen.

Alltag gemeinsam meistern in der Senioren-WG

Das Zusammenlebens in einer Senioren-WG bietet den Mitbewohner ihrem Alltag alleinbestimmt nachzugehen und soziale Kontakte durch gemeinsame Aktivitäten zu pflegen.

Entscheiden sich Senioren für eine selbstorganisierte WG, so steht ihnen oft ein eigenes Zimmer als Rückzugsort zur Verfügung. Bad, Toilette, Küche und Wohnzimmer werden geteilt, wobei letzteres auch als Treffpunkt der WG dient. Diese Wohnform setzt vor allem Rücksicht und Kommunikationsbereitschaft unter ihren Bewohnern voraus.

Mehr Privatsphäre in der Seniorenhausgemeinschaft

In Seniorenhausgemeinschaften bewohnt jeder Mitbewohner eine für sich abgeschlossene, seniorengerechte Wohnung. Gemeinsame Aktivitäten finden hier in einem Gemeinschaftsraum statt. Putzpläne für gemeinschaftlich genutzte Küchen oder Badezimmer, wie es sie in selbstorganisierten WGs oft gibt, benötigt man bei dieser Wohnform nicht.

Trägergestützte Senioren WGs werden häufig von Pflegediensten, Pflegeheimen oder Wohlfahrtsverbänden gegründet. 

Der Privatbereich der Bewohner kann hier entweder aus einem Zimmer oder einer abgeschlossenen Wohnung bestehen. Bei trägergestützten WGs liegt die Entscheidung über die Auswahl der Bewohner und oft auch die Art der Tagesgestaltung auf Seiten des Betreibers. Diese Wohnform bedeutet für ihre Bewohner zwar weniger Verantwortung, aber auch weniger Entscheidungsfreiheit. 

Senioren WG als Alternative zum Pflegeheim

Wenn ein Senior pflegebedürftig ist, bietet sich die so genannte Pflege-WG an. Auch diese Form der Wohngemeinschaft ist häufig trägergestützt. Sie richtet sich an Senioren mit einer Pflegestufe und bietet eine Alternative zu Pflegeheimen. Das bietet den Vorteil, dass der Alltag auch für gesundheitlich stärker eingeschränkte Personen im geselligen, aber weniger von Pflege und Krankheit geprägten, Umfeld stattfindet. Auch finanziell lohnt sich die Pflege-WG, da sie in der Regel preiswerter ist als das Alleinleben oder das Leben in einem Pflegeheim.

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Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

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Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier:

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/pflege/online-ratgeber-pflege/leistungen-der-pflegeversicherung/alternative-wohnformen.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Senior

https://www.pflege.de

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